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Beschreibung der Figuren


Der am vorderen Ende der ersten Bank stehende Zwerg scheint die Besucher freundlich zu begrüßen. Er misst etwas mehr als einen Meter, hat wachsame Augen und strahlt mit seinen geschwungenen Mundwinkeln eine angenehm wirkende gute Laune aus. Unterhalb der Augen, auf Höhe der runden Knollennase sind Augenringe tastbar. Die hochgezogenen Mundwinkel münden auf beiden Seiten in einem halbmondförmigen Grübchen. Im Unterschied zu seiner offenen freundlichen Ausstrahlung wirkt die Haltung des Zwergs eher angespannt: Er steht da wie ein Zinnsoldat mit fest an den Körper gepressten Armen.


Der am hinteren Ende der Bank stehende Zwerg misst weniger als ein Meter und verkörpert eine ganz andere Stimmung. Die Augenränder unter seinen weise wirkenden Augen sind deutlich tiefer gearbeitet als bei dem ersten Zwerg. Die Nase schlägt einen Haken. Stark nach unten gezogene Mundwinkel über seinem ergrauten Bart zeigen, dass er alt und vom Leben gezeichnet ist. Beide angewinkelten Arme liegen am Körper an. Die Hände sind mit den Handkanten auf der Bank abgestützt. Sicher hat ihn das Beerenpflücken im Wald angestrengt und erschöpft.

 

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Wegbeschreibung zur zweiten Bank


Rechter Hand erste Bank. Wenige Schritte weiter. An der rechten Grünflächenkante orientieren. Etwa zwanzig Meter weiter bis zur zweiten Bank mit Tisch.


Die zweite Bank ist mit einem davor stehenden Tisch ausgestattet. In der Mitte des Tisches befindet sich ein hoher Kübel, aus dem ein Laib Brot und eine Flasche Wein herausragen. Ein ungefähr ein Meter großer Zwerg steht am hinteren Ende der Bank. Der Zwerg scheint sich nach dem anstrengenden Holzhacken im Wald auf die Picknickpause zu freuen. Die Augen schauen fröhlich und selbstgewiss, seine Mundwinkel sind nach oben gebogen und münden in kleine Grübchen. Beide Arme sind angewinkelt. Die Hände liegen am Körper an, die Finger sind gut herausgearbeitet.


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Wegbeschreibung zur dritten Bank


Rechter Hand zweite Bank mit Tisch. Wenige Schritte weiter. An der rechten Grünflächenkante orientieren. Etwa zwanzig Meter weiter bis zur dritten Bank mit Tisch.


Auch die dritte Bank ist mit einem Tisch ausgestattet.
Der Zwerg am vorderen Ende ist etwas mehr als ein Meter groß und lächelt zufrieden in sich hinein. Tief ausgeprägte Grübchen und eine besonders große Knollennase zeichnen ihn aus. Im Unterschied zu allen anderen Zwergen rahmt sein Bart nicht das ganze untere Gesicht ein, sondern sprießt in einem Bündel nur aus dem Kinn. Vielleicht rührt die Zufriedenheit dieses Zwerges aus der erfolgreichen Pilzsuche: Auf dem Tisch steht ein steinpilzähnlicher Topf mit Deckel, der möglicherweise die kostbaren Fundstücke verwahrt.


Am hinteren Ende der Bank hockt eine Eule auf der Rückenlehne der Bank, etwa 50 cm hoch. Sie ist aus einem Stück geschnitzt und besteht aus Fuß-, Körper- und Kopfteil. Am Fußteil ist das Federkleid zu ertasten, am charakteristischen Kopf der Schnabel. Der Blick der Eule schweift beobachtend nach links.


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Wegbeschreibung zur vierten Bank


Rechter Hand dritte Bank mit Tisch. Wenige Schritte weiter. An der rechten Grünflächenkante orientieren. Etwa zwanzig Meter weiter bis zur vierten Bank.


Der nächste ungefähr einen Meter große Zwerg steht am vorderen Ende der Bank Nummer vier. Seine Augen sind weit geöffnet. Sein Mund ist ganz von Bart bedeckt, in welchen aber ein Lächeln eingeschnitzt ist, so als würde er über etwas staunen. Der rechte Arm ist angewinkelt und die Finger gut zu ertasten. Die linke Hand liegt an der Hosennaht.


Der deutlich kleinere Zwerg am hinteren Ende dieser Bank scheint überaus zufrieden. Es ist Feierabend. Er lacht über das ganze Gesicht und seine Apfelbäckchen sind sehr ausgeprägt, ebenso die Grübchen am Ende der hoch gezogenen Mundwinkel. Die Nase schlägt einen Haken. Die Arme sind angewinkelt, die Hände sind mit den Handkanten auf der Bank abgestützt.


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Wegbeschreibung zum Märchenbrunnen


Rechter Hand vierte Bank. Wenige Schritte weiter. Etwa zwanzig Meter weiter bis zur Pluskreuzung. Links entlang. An der Grünflächenkante orientieren. Etwa zwanzig Meter weiter. Rechter Hand Metallzaun. Einige Meter weiter bis zum Ende des Metallzauns. Rechter Hand kniehohe Mauer. Wenige Schritte weiter bis zum Ende der Mauer. Rechter Hand zweistufiger Treppenaufgang. Etwa zwanzig Meter weiter. Rechts entlang. Der Treppenaufgang endet auf einem halbrunden Plateau. Wenige Schritte weiter. Metallplatte. Wenige Schritte weiter ist der Märchenbrunnen.


Zwei Kalksteinskulpturen aus den Märchen „Brüderchen und Schwesterchen“ und „Aschenputtel“, beide etwa 1,5 Meter groß von Katharina Szelinski-Singer zieren den Märchenbrunnen:
Dem unglücklichen Aschenputtel helfen sechs Tauben, die Linsen in einen Topf zu sortieren. Der Gesichtsausdruck ist angespannt und grüblerisch und strahlt trotz der Taubenhilfe und des gut gefüllten Topfes keine Zuversicht aus. Die andere Figur zeigt das erschrockene Schwesterchen, das beide Arme um den Hals des Rehs schlingt, nachdem der Fluch der Hexe das Brüderchen in das Tier verwandelt hat.


Stand 2017