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Kontakt

 

Schauraum der Königlichen Porzellan-Manufaktur
Kurfürstendamm 27
(Eingang Fasanenstraße)
10 71 9 Berlin

Telefon: 030 / 88 62 79 61
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Internet: www.kpm-berlin.com

Öffnungszeiten:
Montag bis Samstag: 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr

 

Verkaufsgalerie der Königlichen Porzellan-Manufaktur

 

In diesem „Porzellanladen“ gibt es keinen Elefanten, dafür aber jede Menge Vögel, Kühe, Hirsche, Hasen, Katzen und Hunde. Der Schauraum der Königlichen Porzellan-Manufaktur (KPM) bietet tierische Vielfalt, sogar einen Tiger.

 

Die lebensecht wirkende Tigerfigur misst 39 cm von der Schnauze bis zur Schwanzspitze und 17 cm von den Pfoten bis zu den Ohren. In Farbe kostet das Prachtexemplar satte 2900 Euro. Kleiner Trost für den großen Preis: Zehn Prozent des Verkaufserlöses bekommt der WWF (World Wide Fund for Nature) für seine Aktion „Rettet den Tiger“. Das „Tigerbaby“ (12 cm lang, 6 cm hoch) gibt’s schon für 386 Euro (davon kriegt der WWF aber nichts ab). Mini-„Knuds“ (natürlich eisbärenweiß) kann man schon für 100 Euro bekommen. Der Eisvogel, dessen buntes Porzellangefieder streichelecht wirkt, kostet 614 Euro.

 

Natürlich ist diese Verkaufsgalerie keine Tiermenagerie: Das Angebot an Tassen, Tellern (tiefen und flachen), Kannen und Kännchen, Schalen, Vasen, Dosen, Krügen, Platten ist riesig, alles in klassischen Formen und Designs. Original preußisches Porzellan, seit mehr als 250 Jahren in Berlin hergestellt.

 

Das „weiße Gold“ mit dem blauen Szepter auf dem Stempel hat selbstverständlich seinen Wert und den entsprechenden Preis: Wenn Sie zum Beispiel Ihrer Chefin eine Bürotasse im althergebrachten „Kurland“-Dekor (mit Goldgravur) schenken wollen, können Sie schon mal 1162 Euro ausgeben; als „Schnäppchen“ gibt’s den Kaffeepott für schlappe 142 Euro.(ohne Gold und sonstige Verzierungen).

 

Das Tollste an diesem edlen Schauraum: Man darf alles in die Hände nehmen, anfassen und befühlen – für Blinde, aber auch für Sehende, eine großartige Möglichkeit, den fragilen Kostbarkeiten nahe zu kommen. „Scherben bringen Glück, sind hier aber sehr selten“, erzählt die freundliche Verkaufsdame. Blinde, die willkommene Besucher sind, hätten noch nie etwas kaputt gemacht. „Im übrigen sind wir versichert“, versichert sie.


Blinde können sich in dem übersichtlichen Raum gut orientieren: Ein paar Schritte geradezu vom Eingang stößt man auf den Kassentresen, hinter dem immer eine freundliche Verkäuferin präsent ist, die gerne ihre Hilfe anbietet. In der Mitte des rechteckigen Raumes (gegenüber der Kasse) stehen mehrere Tische mit vielfältigen Schauobjekten, an den Seiten des rechteckigen Raumes befinden sich weitere Tische und Regale mit Porzellan. Blindenhunde müssen im Laden besonders umsichtig agieren, aber das sind sie ja sowieso gewohnt.

 

Wer mehr über die 1763 von König Friedrich II. höchstselbst gegründete Porzellan-Manufaktur erfahren möchte, kann an einer Führung durch die „Fabrik“ in der Tiergartener Wegelystraße teilnehmen. Was Sie dort erleben können, erfahren Sie hier auf unserer Seite.

 

Wegbeschreibung vom U-Bahnhof Uhlandstraße (U1) zum Schauraum der Königlichen Porzellan-Manufaktur (KPM), Kurfürstendamm 27 (Eingang Fasanenstraße), 10 71 9 Berlin

 

Am Leitsystem bis zum Ende des Bahnsteigs in Fahrtrichtung Uhlandstraße. Etwa fünfzehn Meter weiter. Der Treppenaufgang endet auf dem breiten Mittelstreifen des Kurfürstendamms. Etwa fünfzehn Meter weiter. Rechts orientieren. Wenige Schritte weiter. An der taktilen Ampel den Kurfürstendamm überqueren. Linker Hand Uhlandstraße. Rechts entlang. Rechter Hand Kurfürstendamm. Etwa 120 Meter weiter (Achtung: Häuser- und Straßenkante möbliert) bis zur Plus-Kreuzung Kurfürstendamm/Fasanenstraße. 180-Grad-Drehung. Linker Hand Kurfürstendamm. Wenige Schritte weiter. Rechts entlang. Rechter Hand Fasanenstraße. Wenige Schritte weiter. Achtung: Häuserkante möbliert! Straßenkante: Taxisäule! Etwa fünfzehn Meter weiter ist der Schauraum der Königlichen Porzellan-Manufaktur (KPM).

 

Zwei flache Stufen. Glastür mit vertikalem Porzellangriff.