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Kabarett Charly M.


Wer geht denn nicht gerne mal, um zu erfahren wie unsere Prominenz, ob in Politik oder Wirtschaft tickt, ins Kabarett? Lachen über die Großen, die ebensolche Fehler machen, dann, um Wählerstimmen buhlend, mit großem Tamtam zurückrudern; oder über die Kleinen, die ihre Strategien im Überlebenskampf entwickeln, um in dieser „bunten Republik“, die mitten im „Globalisierungskrampf“ steckt, auch einen Anteil vom Kuchen abzubekommen; die Rosinen gehen sowieso an Erstere.


Charly M. versteht sich als linksorientiertes Kabarett und lässt keine Gelegenheit aus, dem Volk mal so richtig uff’s Maul zu schauen. Der Namensgeber der Karl-Marx-Allee ist auch der Namenspatron des Kabaretts Charly M., der ja mal behauptet hat: „... dass alle großen weltgeschichtlichen Tatsachen und Personen sich sozusagen zweimal ereignen. [Und zwar einmal] als Tragödie, das andere Mal als Farce“. Durch die Professionalität der Schauspieler, Musiker und Autoren ist ein Besuch in diesem Kabarett immer lohnenswert. Programme wie „Leichenschmaus im Frauenhaus“, „Außergesetzlicher Notstand“, „Mobilmachung“ oder „Freie Radikale“ garantieren eine Beschäftigung der Lachmuskeln.


Für Blinde und Sehbehinderte ist gleich links hinter dem Haupteingang der Empfang, rechts davon die Spielstätte. Nach dem Eintritt wird Ihnen vom Ticketverkäufer sofort weitergeholfen. Vor oder nach der Vorstellung kann man im Restaurant, links des Haupteingangs, etwas Trinken bzw. Kleinigkeiten an Essen ordern.



Recherche und Entwurf: Hans Jürgen Pabst