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Kontakt:


Buchhändlerkeller
Carmerstraße 1, Erdgeschoß links
10 62 3 Berlin
Telefon Cornelia Staudacher: 030/ 79 18 89 7
Telefon Jürgen Tomm: 030/ 55 14 93 58


Internet: www.buchhaendlerkeller-berlin.de
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.


Buchhändlerkeller


Der Berliner Buchhändlerkeller in der Carmerstraße ist als Kultureinrichtung und Veranstaltungsort im literarischen Bereich eine Adresse mit Tradition. Der Name „Buchhändlerkeller“ leitet sich noch aus den Zeiten der Friedenauer Räumlichkeiten ab, wo der Verein im Souterrain eingemietet war. 1976 wurden die heutigen Räume einer ehemaligen Galerie in der Carmerstraße angemietet, stilgerecht in einem schönen Charlottenburger Gründerzeitgebäude.


Der Buchhändlerkeller wurde 1967 unter der Trägerschaft des Arbeitskreises Berliner Jungbuchhändler von H.P. Herbach ins Leben gerufen. Mit seinem Charisma und seinem Einsatz gab er dem BHK lange Jahre sein Gesicht. Als er 2004 plötzlich verstarb, übernahmen seine Freunde unter dem Namen „Freunde des Buchhändlerkellers“ die Programmgestaltung und Leitung.


Von Beginn an bis heute gehört der Donnerstag zum festen Programmtag. Belletristische Neuerscheinungen aus dem deutschsprachigen Raum werden von Autorinnen und Autoren selbst vorgelesen. Bekannte Schriftsteller und Newcomer werden dazu eingeladen und stellen sich vor. Ausgenommen sind die Donnerstage in der Sommer- und Weihnachtsferienzeit und die Donnerstage während der Buchmessen in Frankfurt und Leipzig. Mit der neuen Leitung ab 2004 wurde der Dienstag als fester Veranstaltungstag mit ins Programm aufgenommen. Motto-Abende wie Literatur und Fernsehen, Thema Sachbuch, Vorstellung von unbekannten und vergessenen Schriftstellern, Lesungen aus bekannten Werken oder kulturwissenschaftliche Themenabende wechseln sich ab. Der Hauptleseraum wird auch als Ausstellungsfläche genutzt. Die Exponate werden im Zwei-Monats-Turnus gewechselt und bilden zusammen mit den Motto-Veranstaltungen einen Themenkomplex.


Im Buchhändlerkeller sind die Veranstaltungen nach den Lesungen noch lange nicht zu Ende. An der Bar gibt es Getränke zu zivilen Preisen und bei einem schönen Glas Wein in gemütlicher Atmosphäre finden Autor, Lektor, Literatur- und Kunstwissenschaftler sich mit dem literaturinteressierten Gast im Gespräch. Dafür eignet sich hervorragend der zweite Raum, der vom eigentlichen Vortragsraum abgeht, welcher vorwiegend mit alten grünen Doppelpolstersitzen aus Bus und Bahn sowie Couchtischen ausgestattet ist. In diesem Raum darf auch geraucht werden.
Die Bücher der vorlesenden Autoren werden nach der Lesung verkauft und auf Wunsch auch signiert.


Bei gut besuchten Veranstaltungen kann es auch schon einmal sehr voll werden im Buchhändlerkeller. Es finden sich aber auch kleine Lesungs- und Diskussionsrunden, die gemütlich im Raucherraum abgehalten werden.


Am 5.April 2009 ist die „Erzählbar“ als Sonntagsveranstaltung hinzugekommen. Die Kulturwissenschaftlerin Sabine Gieschler lädt Berliner und Berlinerinnen ein, die von ihren besonderen Lebensläufen berichten möchten. Der Zuhörer kann eintauchen in ein spannendes „Berliner Leben“. Die Vortragenden erzählen, „wie sie wurden, was sie sind, was sie tun und warum“.
Der Mittwoch ist offen für verschiedene Gastveranstaltungen. Freitags trifft sich die deutsch-englische Autorengruppe „Creative Writing Group Berlin“ in den Räumen des Buchhändlerkellers.


Der Eingang zu den Räumen des Buchhändlerkellers ist vom Bürgersteig aus über zwei Stufen, die in eine Art überdachte Eingangsterrasse führen, zugänglich. Hier liegen Veranstaltungsflyer auf den Fensterbrettern und Plakate sind geklebt. Mittig liegt die Eingangstüre aus Holz mit Glaseinlagen und Messinggriff. Nach Eintritt befindet sich gleich links vom Eingang ein kleiner Kassentisch. Wenn nicht anders angegeben, kosten die Veranstaltungen 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Der mittelgroße Vortragsraum ist komplett bestuhlt mit Einzelstühlen aus Holz und Stahlfüßen. An den Seitenwänden stehen, wie im Raucherraum, die ausrangierten Bus- und Bahndoppelsitze, glatt gepolstert. Geradezu, an der hinteren Raumwand steht das Rednerpult und links in der Raumecke ein Klavier für Veranstaltungen mit musikalischer Begleitung. Vom Eingang aus, gleich rechts ist der Durchgang zum Raucherraum. Von diesem sind auch der kleine Bar-Raum und die Toilette zu erreichen. Es gibt hier nur eine Toilette, die von allen gemeinsam genutzt wird. An den Durchgängen sind die Schwellen zu beachten.


Der Buchhändlerkeller ist mit einem Soundsystem ausgestattet, so dass man auch im Raucherraum den Lesungen und Vorträgen über Lautsprecher folgen kann. Alle Räume werden durch Strahlerbänder an der Decke beleuchtet, die soweit wie möglich blendfrei eingestellt sind.


Blinde und sehbehinderte Gäste sind willkommen. Es herrscht eine freundliche und offene Atmosphäre. Direkt an der Kasse kann um Unterstützung bei der Sitzplatzwahl gebeten werden. Blindenhunde sind kein Problem, solange sie während der Lesung nicht bellen. Es gibt viele Stammgäste, die sich seit vielen Jahren kennen, entsprechend familiär ist der Umgangston; man ist sozusagen zusammen in die Jahre gekommen. So ist es, auch wenn es voll ist, kein Problem, wenn man Unterstützung beim Weg zur Toilette oder zur Bar braucht oder sich ein Getränk bringen lassen möchte.


Der Buchhändlerkeller selbst hat kein Telefon. Die Veranstaltungen können aber telefonisch erfragt werden und werden online veröffentlicht. Sie beginnen in der Regel um 20.30 Uhr, sonntags um 17.00 Uhr, geöffnet wird eine Stunde vorher. Telefonische Anmeldung und Platzreservierung sind möglich.


Wegbeschreibung vom Zentralpunkt/Sternverteiler Pluskreuzung Straße Savignyplatz/Kantstraße zum Buchhändlerkeller, Carmerstraße 1, 10 62 3 Berlin.


Begriffserklärungen und Erläuterungen zu den Wegbeschreibungen finden Sie hier auf unserer Seite.


An der taktil-akustischen Ampel die Kantstraße mit Fußgängerinsel überqueren. Rechter Hand Straße Savignyplatz. Etwa zwanzig Meter weiter bis zur Durchfahrt. Achtung: Poller! Etwa 30 Meter weiter (Achtung: Poller! Häuserkante möbliert!) bis zur Einfahrt. Achtung: Poller! Die Einfahrt überqueren. Linker Hand Grolmanstraße. Rechts entlang. Wenige Schritte weiter (rechter Hand Poller). Achtung: Poller! Die Grolmanstraße überqueren. Achtung: Poller! Rechter Hand Straße Savignyplatz.

Etwa zwanzig Meter weiter bis zur T-Kreuzung Straße Savignyplatz/Knesebeckstraße. Achtung: Poller! Die Knesebeckstraße überqueren. Achtung: Poller! Rechter Hand Straße Savignyplatz. Etwa zwanzig Meter weiter (Achtung: Baumscheiben!) bis zur Y-Kreuzung Straße Savignyplatz/Carmerstraße. Poller. Links entlang. Rechter Hand Carmerstraße. Etwa 140 Meter (Achtung: Poller! Baumscheiben!) bis zur vierten Einfahrt. Die Einfahrt überqueren. Achtung: Poller! An der Häuserkante orientieren. Einige Meter weiter bis zum vorspringenden Treppenaufgang. Wenige Schritte weiter bis zur Grünflächenkante. Wenige Schritte weiter bis zur ersten Unterbrechung. Links entlang. Wenige Schritte weiter ist der Buchhändlerkeller.


Zwei Stufen. Der Eingang ist deutlich nach innen versetzt. Achtung: Schwelle! Holztür. Messingklinke.